24/7 Anspruch braucht Kaffee. Viel Kaffee!

Social Media neigt dazu sich Zeit zu “nehmen”

Social Media wird immer wieder als eine Ursache von Aufschieberitis (Procrastination) benannt. Aber darum soll es hier nicht in erster Line gehen. Natürlich fordern die allgegenwärtigen elektronischen Begleiter immer wieder einen Blick heraus, denn vielleicht “ist ja mal wieder was”. Social Media selbst wird ja immer wieder mit einem Gespräch verglichen und das mag den Impuls erklären, dass man keine Chance verpassen möchte an dem Gespräch teilzunehmen. Gerade online besteht ja durchaus das Risiko, dass eine Nicht-Reaktion bzw. Interaktion einen der folgenden Eindrücke erweckt:

  • Desinteresse
  • Schmollen
  • Verärgerung
  • Verreist – ohne Info
  • Unverständnis
  • uvm.

Also immer schön online sein und nix verpassen. Das führt aber gerade dazu, dass bei vielen Usern von Smartphones der erste und auch der letzte Blick des Tages in das mobile Endgerät geht – und natürlich viele Blicke dazwischen. Tablet geht natürlich auch. Die Kurve der Mobile Datennutzung hat ja gleich nach dem Wecker klingeln (Ob da wirklich noch ein Wecker steht?) und spät abends eine Spitze.

Und gerade abends besteht ja schon das Risiko, dass man “dran bleibt”:

  • Und noch ein Kommentar,
  • und noch ein Post,
  • und da ist auch noch ein neues Bild oder Filmchen
  • und noch eine Antwort.

Doch Schlafentzug macht nicht nur müde, sondern auf Dauer auch krank. Hierzu gibt es zahlreiche Berichte. Und Kaffee ist sicherlich ein probates Mittel für den schnellen Kick. Aber langfristig und in extremen Dosen sicherlich nicht empfehlenswert.

Auch wenn das Internet 7/24 ist, der Mensch an sich ist es nicht. Da helfen weder Kaffee noch Tee, Traubenzucker oder Fliegerschokolade. Am Ende des Tages braucht jeder seine Portion Schlaf. Und da hilft nur eines: Den Punkt zu finden, wo das Handy mal zur Seite gelegt wird.

Surfen zu später Stunde … nicht gesund!

Vor einiger Zeit hatte ich einen Comic gesehen von jemanden, der beim Surfen im Liegen auf dem Sofa eingeschlafen ist und dem dann das Smartphone auf´s Gesicht gefallen ist. Leider habe ich ihn für diesen Artikel nicht wiedergefunden. Aber er war mir eine deutliche Mahnung, denn ich fühlte mich ertappt. Oops!

Viele Menschen, die eine intensive Nutzung von mobilen Devices aber auch LapTops haben, klagen oft weniger über Durch- denn über Einschlafstörungen. Hier soll es – auch an der Hintergrundbeleuchtung liegen – dass dem Gehirn signalisiert “Tag=Wach!” – auch wenn dieses völlig müde ist. Also ich habe vor einiger Zeit mir angewöhnt, vor dem Schlafen gehen ein Buch zu lesen … und manchmal schaffe ich sogar zwei Seiten. Zzzzzzzz!

Nur mal so als kleine Erinnerung!

Jeder ist seines Glückes Schmied oder besser verantwortlich für seinen Schlaf