Auch wenn es nervig ist

Komische Gebräuche

In Social Media gibt es zahlreiche “Traditionen” und merkwürdige “Gebräuche”. Eine der für Außenstehende eigenartigsten ist der Follow Friday. Unter dem Hashtag #FF werden Kontakte auf Twitter empfohlen. Eigentlich ganz einfach, aber bei näherem Hinsehen, doch etwas vielschichtiger.

Natürlich mag es etwas für manche Leute ein klein wenig nervig sein, dass die eigene Timeline von #FF Tweets zugepostet wird. Aber eigentlich ist es doch eine nette Sache…

Die Leute sind super!

Es gibt auf Twitter einige erstklassige Leute, die dort großartige Informationen weitergeben. Sie teilen ihr Wissen und zeigen auf diese Weise, was sie können. Es ist toll, dass sie einem so einfach an Ihrem Know how teilhaben lassen. Warum sollte man dieses also nicht seinen Kontakten und Freunden weiterempfehlen. Das ist das Zeug von Social Media.

Huhu, hier bin ich!

Der Follow Friday ist ein fast institutionalisierter Ansatz, Leute aktiv über offenes Zeigen von “Anerkennung” auf sich aufmerksam zu machen. Dieses erfolgt unaufdringlich, da es weder einen direkte Kontaktaufnahme noch eine Reaktion zwingend erfordert. … Hier wirkt eher die Strecke. Nach 10-20 Empfehlungen in Reihe werden sicherlich auch ‘hartherzige’ Charaktere zumindest mal einen Dank sagen müssen. Und schwups, schon ist der Kontakt da. Machen Sie was draus!

Lasst uns den Klout pushen!

Das hin und her Empfehlen mit anderen Social Media Usern wirkt unterstützend bei Klout und anderen Social Media Influence Systemen. Es hängt dabei natürlich von den Stati der anderen ab. Aber insgesamt ist ein positiver Einfluss bei einer auf Dauer angelegten #FF Setzung sicherlich gegeben. Also wem Klout&Co. wichtig sind, der sollte den Follow Friday nicht außer Acht lassen.

Also #FF ersucht es doch einfach mal!