Habt Ihr einen Blick auf das Geschehen?

Aufmerksamkeit ist wichtig

Nicht nur auf einem Strand ist es bedeutend Personen, Aktion und Reaktion um sich herum im Auge zu behalten. Ebenso ist es das im Straßenverkehr und im täglich Umgang mit den Menschen im Alltag. Und von hier ist die Brücke recht einfach zu Social Media. 

Wie wachsam seid Ihr an Eurem Strand?

Wie wachsam seid Ihr an Eurem Strand?

Als Unternehmen wie als Einzelperson verursachen Aktivitäten Reaktionen in der Umgebung. Und nicht alles macht diese “Umgebung” mit sich selbst aus, sondern teilt es auch anderen mit. Das ist menschlich und kulturell tief verwurzelt. Früher fand es vielleicht mehr über Stammtischgespräche statt oder es wurde eine Kritzelei an der Klowand verewigt. Heute findet dieses vielfach im Internet statt. Das kann man verstehen oder nicht. Das kann man mögen oder nicht. Nur eines kann man nicht: Es verhindern.

Die Gespräche unter Menschen werden auf einmal sichtbar. Das Gemurmel, der Buzz, wird transparent und je lauter er wird, desto eher werden zuerst anderen Menschen, dann Suchmaschinen und irgendwann klassische Medien aufmerksam. Spätestens jetzt sollte jedem klar sein, dass das “Finger-in-die-Ohren-stecken” die falsche Strategie ist.

Wie sieht er aus, unser digitaler Bademeister?

Das das Internet 7/24 läuft und daher rund um die Uhr etwas geschehen kann, sollte mittlerweile selbst bei eingefleischten Offlinern angekommen sein. Doch gerade auch das Thema Öffnungs- und Bürozeiten wird zu einer Herausforderung, wenn jemand vor dem digitalen Radarschirm sitzen soll. Die Aktivitäten im Netz haben nicht zuletzt durch den Siegeszug der Smartphones und Tablets sich dem Lebensrythmus der Normalmenschen angenähert. Und der beginnt nun einmal nicht erst um 8:00 Uhr und endet auch nicht um 17:00 oder 18:00 Uhr. Die Aktivitäten beginnen kurz nach dem Wecker (oder eben dem Smartphone) Klingeln und laufen bis weit nach 22:00 noch sehr lebhaft.

Das dürfte die Aufmerksamkeit und die Arbeitszeit einer Person deutlich übersteigen. Also muss ein Automatismus her! Hier gibt es zahlreiche Monitoringsysteme, die automatisch das Web durchforsten und Ergebnisse per E-Mail in festgelegten Intervallen und oder bei besonderen Vorkommnissen liefern. Also willkürliche Beispiele seien hier Brandwatch oder Radian 6 benannt. (Mehr Übersicht zu Monitoring Tools findet sich bspw. hier)

Beim Einrichten sollte viel Sorgfalt auf die Keywords gelegt werden. Nur durch eine geschickte Auswahl können die relevanten Kern-Themen beobachtet werden:

  • Unternehmensnamen
  • Produktnamen
  • Branche
  • Produktfelder

Aber auch:

  • (Wichtige) Personen des Unternehmens
  • Filialen oder andere Location Bezeichnungen
  • Mitbewerber
  • Problemthemen

Und damit Spontaninfos (Alert-Meldungen) aus den Ergebnislisten nicht zu häufig kommen oder die Ergebnisse zu unbedeutend werden, sollte mit Schwellenwerten gearbeitet werden. Manchmal ist ein wenig Watte in den Ohren doch nicht so schlecht.

Aber das Thema Monitoring ist heute nicht mehr wegzudenken. Nicht nur sollte man ohne Monitoring nicht mehr Social Media betreiben. Nein, auch ohne aktive Social Media Präsenz sollte der Stuhl des Bademeisters nicht verwaist bleiben.

Aber wenn es denn mal passieren sollte, dann müssen Eure Prozesse auf den Notfall angemessen sein! Link

Also dann mal ab in den roten Badeanzug!