Hand anlegen

Wer aktiv sein will, der muss ran

Eine Entscheidung für den aktiven Einsatz von Social Media sollte nie leichtfertig getroffen werden. Aber wer sich einmal entschieden hat, dass es zu seiner Kommunikationsstrategie passt, der muss Hand anlegen.

Manchmal muss man sich einfach die Hände schmutzig machen.

Manchmal muss man sich einfach die Hände schmutzig machen.

Und die Aufgaben und daraus resultierenden Tätigkeiten sind mannigfaltig. Das bedeutet dann:

  • Ausdifferenzierung der Content Strategie
  • Festlegung der Plattformen
  • Aufstellung eines Redaktionsplans
  • Festlegung der Erfolgsparameter und Messmethode
  • Zusammensuchen der Inhalte*
    • Texte
    • Bilder
    • Videos
  • Aufbereiten der Inhalte (z. B. Zuschneiden von Bildern und Filmen)
  • Statistik Kennzeichen einbauen
  • Einstellung in Redaktionstools oder die Plattformen (Timing gemäß Plan)

* Aber bitte nur mit abgestimmten Rechten (z. B. für Urheber, Marke und Persönlichkeit)

Doch ist man dann fertig?

Einstellung ist nicht das Ende

Jetzt beginnt die Zeit der Überwachung und Erfolgskontrolle. Zunächst ist es sinnvoll, dass die laufende Schaltung überwacht wird. Natürlich erfolgt die Schaltung in Social Media auf Dauer und die Inhalte verschwinden (in den meisten Fällen) nicht wieder. Hier bietet sich immer noch die Möglichkeit des Eingriffs:

  • Nachbereitung des Beitrags,
  • Zuleitung weiteren Traffics von anderen Plattformen
  • Werbeschaltung auf den Beitrag

Aber einer der wichtigsten Aufgaben besteht am Ende des festgelegten Zeitraums, den man für die Wirkung des Beitrags angesetzt hat. In der Regel bedeutet dieses bis zur Schaltung eines neuen Artikels. Jetzt geht es um die Bewertung der Wirkung. Es sollten alle festgelegten Parameter (Sichtbarkeit, Klicks oder Leads wie Newsletter Abo oder Produktkauf) ausgewertet werden. Und diese sind dann in Bezug zu den Charakteristika der Kommunikation gesetzt werden:

  • Themenfeld des Beitrags (Vertrieb, Image etc.)
  • Art der Umsetzung (Gewinnspiel, klassische Marketingbotschaft, Sonderangebot etc.)
  • Media Einsatz (Text, Bild, Video etc.)
  • Inhalt (Produkt X, Sponsoring, Spiel etc.)
  • Plattform (Facebook, Twitter, LinkedIn etc.)

Nur so lassen sich die Beiträge sinnvoll bewerten und in der Zukunft kann eine Auswahl getroffen werden, welche Inhalte in welcher Umsetzung mehr Erfolg versprechen. Social Media ist nicht kostenlos – im Gegenteil:

Social Media ist Arbeit und das geht nicht ohne eigenen Aufwand.