Ist die Luft raus?

Ist der Druck auf Dauer haltbar?

Wenn man seine Kommunikationslinie festgelegt hat und auch seinen Redaktionsplan laufend pflegt, dann müssen sie sprudeln die Ideen. Doch dafür immer wieder kreativ zu sein, kann schon auch eine echte Herausforderung sein. Da ist es kein Wunder, wenn da nach Wochen, Monaten oder Jahren aus der Dauerkreativität die Luft raus geht … oder zumindest der Quell etwas spärlicher fließt.

Aber ist das wirklich schlimm? Und was können Hilfsmittel sein, diese kleine Schaffenskrise heile abzuwettern.

Ein wenig Druck erforderlich?

Ein wenig Druck erforderlich?

Was erwarten die Nutzer?

In der Regel schreibt man ja nicht einfach so in den Luftleeren Raum, sondern praktiziert das Schreiben aus einem gewissen Grund. Und es sollte nicht überraschen, dass die Kraft von Schrift und Bild nur da ist, wenn es Leser resp. Betrachter gibt. Alles andere wäre wohl eher sinnlos …

Also warum dann nicht auf die hören, welche den Output auch attraktiv finden und konsumieren sollen. Dieses geht auf verschiedene Art und Weise:

Retrospektiv

  • Wiederverwendung von Inhalten aus der Vergangenheit
    • Im Original
    • Als Zusammenfassung
    • Überarbeitung als eine Art Remake
  • Verlängerung von Folgen mehrerer vergangener Artikel
  • Gezielter Lückenschluss, wo Punkte in vergangenen Artikeln offen geblieben sind

Die Retrospektive empfiehlt sich wohl eher bei großer Leere im Kopf, da man hier auf bekanntes Material zurückgreifen kann. Außerdem gibt das bisher veröffentlichte eine gute Leitlinie, was noch offen geblieben ist. Und wenn statistische Daten vorliegen, dürften die von den Nutzern als hilfreich oder spannend empfunden Punkte leicht feststellbar sein. Eine “Verlängerung” dürfte an diesen Punkten sehr vielversprechend sein.

Prospektiv

  • Dokumentation von Veränderungen
  • Felder, die im bekannten Themenfeld noch nicht bearbeitet wurden
  • Themen aus einem neuen inhaltlichen Gebiet
    • Neue aufkommende Themen

Hier liegen die dicken Bretter! Denn zum einen sind die Inhalte meist neu oder im Fall von Veränderungen können Entwicklungen auch nicht immer einwandfrei abgeschätzt werden. Und zum anderen müssen meist völlig neue Recherchen getätigt werden, da man diese Felder ja hatte liegen gelassen oder diese bisher einfach nicht dagewesen sind. Aber hier dürfte mehr Arbeit aber auch mehr Spaß verborgen liegen, denn diese Knochen sind nicht bereits einmal abgenagt. Und vielleicht befindet sich hier für die Leser auch ein ungeschliffener Diamant. Hier können Testballons zu einzelnen Themen einen Indikator geben, ob die Nutzer auf den neuen Content anspringen oder sich vielleicht etwas anderes empfiehlt.

Doch diese neuen Inhalte werden in jedem Fall einiges an Arbeit erfordern.

Ein Rahmen gibt Halt

Wer jetzt wieder in den Fluss hinein kommen will, der sollte sich nach oder noch in einer Schaffenskrise etwas Halt suchen. Hierzu kann ein Geländer ganz hilfreich sein. An einem bekannten Punkt entlang tasten und das Programm vorausplanen. Ein solcher Basis-Redaktionsplan mit der Grundkommunikation mag so eine Basis sein, auf dem aufgebaut werden kann. Quasi: Das Skelett gibt Halt und dann wenn es wieder geht: Fleisch dran!

So kann das neue Jahr 2015 kommen! 

Wünsche allen Lesern meines Blogs einen guten Rutsch in ein friedvolles und glückliches neues Jahr 2015.