Keine Schmuddel-Ecken

Alles unter Kontrolle?

Es passiert so schnell. Und zuerst scheint es ganz harmlos.Wahrscheinlich nimmt man es auch am Anfang nicht so ernst. Und je größer die Webseiten und Social Media Präsenzen desto eher passiert es:

Meinungsäußerungen werden nicht wahr- bzw. ernstgenommen

  • Beiträge werden nicht wahrgenommen
  • Kundenwünsche werden missverstanden
  • Kritik wird unterschätzt
  • Nicht angebrachte Media-Dateien bleiben im Netz

Aber ist das nun wirklich so schlimm? Was macht schon ein Beitrag, der mal eben nicht so ist, wie erwünscht. Sollte den Seitenbetreiber dieses wirklich Kopfschmerzen machen?

JA

Im Auge behalten und aufräumen, wenn es sein muss.

Im Auge behalten und aufräumen, wenn es sein muss.

Ein Beitrag, der nicht wahrgenommen oder gar ignoriert wird, zieht meistens noch weitere an. Oder der- bzw. diejenige, welche hier zur Seite geschoben bzw. klein gemacht wird, fühlt sich jetzt erst richtig angestachelt. Und der David gegen Goliath Effekt könnte dazu führen, dass hier noch weitere Social Media User darauf anspringen. Dieses ist ein um so größeres Risiko, wenn das Motiv der Beschwerde bzw. des Beitrages durchaus berechtigt ist. (Achtung: Dies muss nicht die Sichtweise des Seitenbetreibers sein)

Alles im Auge?

Wichtig ist das SEHEN der Beiträge. Es nicht zu sehen, kann gefährlich sein, denn in den Beiträgen sind Wünsche, Sorgen und auch Verärgerungen der User enthalten, die ein Seitenbetreiber wahrnehmen sollte. Also besser vorbereitet sein und durch Monitoring und ausreichend Ressourcen im Social Media Team sicherstellen, dass einem hier nichts durchrutscht. Dieses braucht zum einen guter Radarschirm.

Aber auch die Menschen mit Empathie, die Beiträge bewerten und auf die Beitragsautoren eingehen können. Auf Dinge zu reagieren heißt letztendlich, keine Schmuddel-Ecken zuzulassen. Web- und Social Media Seiten sind die Spielflächen der Betreiber. Hierin liegt auch eine Verantwortung. Also besser aufräumen, den Besuchern ein Mehrwert in Form von Hilfe sein und nicht den Kopf in den Sand stecken, wenn man Dinge sieht, die einem nicht gefallen.

Nicht nur gucken, sondern anpacken!