Noch Content auf Lager?

Redaktionsplan fertig?

Wer in Social Media unterwegs ist, der sollte über einen guten Fundus an Ideen verfügen, was er denn seiner Community sagen möchte. Und spätestens wer gleich mehrere Themenfelder bedienen will, der muss diese ganzen Gedanken dann auch sortieren. Geht das im laufenden Doing … mit Glück vielleicht. Aber besser ist, wenn man seine Beiträge gut über einen langen Zeitraum dosieren kann, sodass es regelmäßig neue Beiträge kommen, aber die User auch nicht zugepostet werden. Dieses gelingt am Besten mit einem Redaktionsplan:

  • Beiträge über Wochen und Monate
  • Inhaltliche Sortierung nach Themenfeldern
  • Platzierung nach Website, Blog und Social Media Kanälen

Dieses gilt auch für das Thema Content Marketing, was seit ein paar Jahren die Kommunikationsabteilungen bewegt. Denn wer echte Mehrwerte herausgeben kann, der sollte damit ohne Zweifel sparsam umgehen. Schließlich fallen diese ja nicht einfach so vom Himmel. Somit ist das Format Redaktionsplan auch für Content Marketing sinnvoll zu verwerten. 

Wer nach Vorlagen für Redaktionspläne sucht oder sich inspirieren lassen will, der wird hier fündig

Gutes Content Marketing braucht immer laufenden Nachschub an Inhalten.

Gutes Content Marketing braucht immer laufenden Nachschub an Inhalten.

Wichtig bei der Redaktionsplanung im Rahmen von Content Marketing ist weniger die konsequente Nutzung des eigenen Social Media Kanal Biotops, sondern die thematische Verteilung über die Strecke. Denn die veröffentlichten Inhalte prägen ja auch die Wahrnehmung der Seite bei den Kunden. Und damit auch die mit der eigenen Marke assozierten Themen-Kompetenzen.

Wer eine gewissen Breite an Inhalten abbilden will, der sollte die einzelnen Themen gut streuen, damit über die Zeit nicht eine Verengung der “wahrgenommenen” Kompetenz eintritt. Daher ist der Redaktionsplan in diesem Fall eine tabellarische Gedankenstütze, die einen darauf hinweist, dass auch zu dem Thema XY mal wieder Content ausgespielt werden sollte.

Dass mit den einzelnen Inhalte sich dann die jeweiligen Themenstrecken mal leichter und mal schwerer gefüllt werden können, ist völlig normal. Wichtige ist: Die Mischung macht es.

Genug Inhalte auf der Palette?

Bleibt dann noch die Frage: Woher sollen die Inhalte denn kommen? Und wenn man schon Inhalte hat, dann will man diese ja nicht im Rahmen der öffentlich verfügbaren (sprich: unbezahlten) Kommunikation verbraten, sondern mit den offenen Inhalten:

  • die eigene Kompetenz beweisen und/oder
  • hinleiten auf einen Kontakt/Geschäftsabschluss

Ziel muss es daher sein, die Inhalte (in der Langversion) im Rahmen des Geschäftsverhältnisses an die Frau resp. den Mann zu bringen. Also besteht die Frage, wie erstelle ich denn Inhalte, die für die Kunden einen echten Mehrwert darstellen. Und ich möchte es nochmal und mit Nachdruck sagen, da viele Unternehmen hier einem Trugschluss unterliegen:

Klassische Marketingbotschaften bzw. -maßnahmen sind für die Menschen da draußen: kein (in Worten: Null-nicht-nada-nix) Mehrwert! 

Wer so Content Marketing im Umfeld von Social Media betreibt bzw. betreiben möchte, der sollte es besser einfach lassen.  Da darf man sich über fehlendes Engagement oder einen Anstieg der Adblocker auch nicht wundern.

Meistens liegen Inhalte im Unternehmen oder wenigstens in den Köpfen derjenigen vor, die intensiv mit den Kunden zusammenarbeiten. Dort werden Impulse wahrgenommen, was den Kunden wirklich gefällt bzw. was sie vermissen. Hier ist es ratsam, diese Potentiale zu erschließen. Dazu gibt es zahlreiche Mittel, deren Darstellung jetzt zu weit führen würde. Wichtig wäre es aber in jedem Fall die Menschen im Kundenkontakt zu sensibilisieren, dass diese Informationen sehr wertvoll für die Kommunikation des Unternehmens sind. Wie diese weiterzuleiten sind, dazu sollte ein vernünftiger Prozess aufgesetzt werden.

Natürlich kann man auch die Kunden befragen oder mit “Themen” Versuchsballons arbeiten, um zu sehen, was ankommt. Doch dazu gehört dann immer ein konsequentes Messen und Wiegen, damit der Erfolg auch eingewertet werden kann – ehe viel Energie in die Erstellung von großen Kampagnen einfließt. Wichtig ist dann aber auch dieses rechtzeitig durchzuführen ehe einem die weißen Flecken auf der Redaktionsplanung dann so nah kommen, dass der Redakteur sich dann nur verzweifelt was aus den Fingern saugen kann.

Rechtzeitige Planung sichert eine gute Umsetzung.