Social Media Aktivität braucht Kontrolle

Wissen sie was sie tun?

Social Media Kanäle zu befüllen, also den richtigen Content in der angemessenen Schaltung einzuspielen, ist ja schon alleine eine Herausforderung. Und auch das konsequente Dialogmanagement ist ein wichtiger Baustein des Erfolges. Aber die Aktivität alleine ist nur die halbe Miete.

Wichtiger Punkt für eine gute Social Media Aufstellung ist die regelmäßige Kontrolle der eigenen Aktivitäten. Nicht das pure Schalten der Beiträge ist wichtig, sondern die Kontrolle, was es bringt. Das reine Social Media Monitoring liefert dabei einen Teil der Daten. Aber es bedarf noch mehr für einen ganzheitlichen Blick auf´s geschehen.

Einfach mal Kontrolle!

Einfach mal Kontrolle!

Nur wer weiß, was es bringt, kann besser werden. Dabei sind die Messgrößen so vielfältig, wie die Ziele, zu den Social Media eingesetzt wird. Dieses können sein:

  • Messung der Reaktionen:
    • Gefällt mir, Teilen oder Kommentieren
    • ReTweets oder Antwort
    • Pins …
    • etc.
  • Sentiment: Stimmungslage der Reaktionen
  • Bewertung der Follower und Kommentierenden nach deren “Sozialer Influence”
  • Klick auf den angebotenen Link
  • Aktionen auf der Folgeseiten
  • uvm.

Nur wer aufmerksam ist, kann böse Überraschungen vermeiden und auch sein eigenes Tun überprüfen und dessen Effekt verbessern.

Kontrolle ist besser, als …

Wer nicht aufpasst, dem können negative Beiträge (auch eigene) zum Verhängnis werden. Man kann sich nicht gegen alles wappnen und manche Themen überraschen dann schon. Aber wenn es denn sein muss, dann sollte man wenigsten wissen, wo es weh tut und WAS oder WER die Ursache ist.

Besser regelmäßig Analytik, als dann "harte Maßnahmen!" ergreifen zu müssen.

Besser regelmäßig Analytik, als dann “harte Maßnahmen!” ergreifen zu müssen.

Und Maßnahmen, die man dann treffen muss, können schon gravierend sein. Da sollte man sicher gehen, dass es wirklich-wirklich notwendig ist. Egal ob es sein muss:

  • Zu entfreunden
  • Zu blocken
  • Zu melden
  • Zum kommunikativen Gegenschlag ausholen
  • Neue Plattformen oder Stränge zu erschließen, um Kommunikation umzuleiten
  • uvm.

Die Aktionen sollten ausgewogen sein und nach Möglichkeit nicht über Gegenreaktionen in eine Spirale der Negativität führen. Dabei  braucht es eine Analyse, die auch die realistische Bewertung der Situation ermöglicht. Also besser das Ohr auf der Schiene. Somit sind Messung und Analytik ein wenig wie Zähne putzen. Dann kann man hinterher sagen:

Wir mussten gar nicht bohren!