Social Media bedeutet immer wieder “Austesten”

Social Media ist mitten in #Neuland

Das Thema Internet ist nicht neu und dringt in immer mehr Lebensbereiche vor. Spätestens seit sich Smartphones in der Breite durchsetzen, ist das Internet nicht mehr eine Sache von “Rechner hochfahren” und dann “Browser öffnen” … . Ebenso ist Social Media mittlerweile auch bei vielen Menschen angekommen. Nicht nur Facebook, auch Xing und manchmal Twitter sind verbreitet und werden Tag ein, Tag aus für geeignete Dinge verwandt. Die Menschen nutzen die neuen Welten spielerisch und folgen häufig Verwandten, Freunden und Kollegen in die neuen Welten.

Auch einige Unternehmen nutzen Social Media für Werbung und einige wenige für Dialogkommunikation und als Kundenservice Kanal. Aber für viele Unternehmen ist Social Media noch etwas befremdlich. Das mag vor allem daran liegen, dass die Führungskräfte der oberen Etagen (häufig) die Vorteile der Sozialen Netzwerke nicht empfinden können. Sicherlich haben die meist in ihrem Alltag auch keine Zeit, um die sich spielerisch dem Thema zu nähern. Auch haben viele Unsicherheiten sich ungeschickt in dieser neuen – für sie befremdlichen – Welt zurecht zu finden.

Aber da sie letztendlich die Entscheider sind, welche die Einführung von Social Media im Unternehmen zu verantworten haben, geht es halt auch nicht voran. Es ist schon komisch, dass ein Medium, welches immerhin mittlerweile 40% der Online Zeit für sich beansprucht, dermaßen ignoriert wird.

Keine festen Regeln?!

Für Social Media gibt es zwar jede Menge Handbücher, viele Infografiken und noch mehr Agenturen und Berater, die einem die neue Welt näher bringen wollen. Aber und das betone ich ganz deutlich:

  • Jenseits von einigen Kernregeln, muss jede Person, jedes Unternehmen und jede Organisation seinen Weg finden, wie es in Social Media agieren kann und was es damit erzielen will.

Das klingt natürlich erstmal gar nicht schwierig, denn schließlich können die Unternehmen ja auch mit Presse und Marketing umgehen … naja, einige. Doch die Zeit Presse und Marketing kennen zu lernen, zu praktizieren, zu professionalisieren rechnet in Dekaden. In Zeiten von Social Media “ploppen” die neuen Plattformen, mit völlig neuen Kommunikationspfaden und einem eigenen Set an Möglichkeiten Text, Bild, Ton und Video einzeln oder in Kombination einzusetzen, in Jahres- oder Monatsrhythmus hoch. Kein Wunder also, wenn die Entscheider in dieser neue Medienwelt Angst haben den Boden unter den Füßen zu verlieren.

Welchen Status in der Social Media Welt braucht man für welche Plattform?

Welchen Status in der Social Media Welt braucht man für welche Plattform?

Wer soll da noch dranbleiben?! Selbst Agenturen und Social Media Profis fällt es in manchen Zeiten schwer dieser Takt zu folgen. Und manchmal hat man das Gefühl, dass nach einem zweiwöchigen Urlaub “die Kiste gar nicht mehr so funktioniert”, wie noch vor ein paar Tagen.

Wer soll sich da mutig in das große Becken hineintrauen – erst recht, wenn man sowieso keinen Bezug zu diesem neuen Gewusel hat  …

Langsam in tieferes Wasser vorwagen

Wer in Social Media reinkommen will muss einen Plan haben, die entsprechende Hör- und Sprechbereitschaft und feste Prozesse haben. Das sind quasi die Schwimmflügel, damit man in das Social Media Becken einsteigen kann.

Und dann? Dann geht es ans Ausprobieren und Trainieren:

  • Was funktioniert?
  • Wie funktioniert es – sprich: Wie zahlt es auf die eigenen Ziele ein?
  • Und wo funktioniert es nicht?
    • Was passiert dann?
    • Könnte man einen anderen Nutzen daraus ziehen?
    • Was könnte man variieren?
Wer Social Media lernen will, der muss aktiv werden. Zugucken alleine reicht nicht.

Wer Social Media lernen will, der muss aktiv werden. Zugucken alleine reicht nicht.

Das bedarf ein starkes Monitoring bzw Analytik, um das Lernen zu optimieren. Aber im Fazit bedeutet dieses:

Ab ins Wasser und fleißig strampeln!