Trends sind nicht gefahrlos

Wie groß ist er denn, der Trend?

Ein Trend ist wie ein sich nähernder Zug. Im Vergleich zu der geballten Kraft eines Trends sind die meist sehr begrenzten Ressourcen eines Social Media Teams keine wirklich Konkurrenz. Für die Kommunikation ist es also wichtig, sich in Bezug auf den Trend rechtzeitig aufzustellen. Ihn kommen zu sehen, dass ist die wahre Kunst.

  • Denn wer nicht rechtzeitig einen sicheren Platz einnimmt, der muss damit rechnen, umgeweht oder im schlimmeren Fall mitgerissen zu werden.
  • Wer ihn nutzen will, sollte wissen, wie er denn zusteigen kann … und ob das denn sicher ist.
Trend ist nicht immer gut.

Trend ist nicht immer gut.

Auch im Fall von Trends ist es ganz wichtig, dass man das Ohr auf der Schiene hat. Naja, das Beispiel ist in Sachen ICE wohl eine etwas risikoreiche Strategie. Aber im Ernst: Das Monitoring muss stehen und das Social Media  Team muss in der Lage sein, auf Trends auch schnell reagieren zu können resp. zu dürfen.

Aber nochmal: Ein Trend ist alleine von einem Team nicht – oder nur mit allergrößter Mühe – zu beherrschen. Sollte das Unternehmen eine Leiche(n) im Keller haben, birgt ein Trend durchaus “Killer-Potential”. Das hängt sicherlich auch von der Größe des Trends resp. des problematischen Sachverhaltes ab.

Trend kreieren zu wollen, heißt den Flaschengeist zu beschwören

Gerade Social Media führt immer wieder Unternehmen oder Behörden dazu, den Versuch zu wagen, eigene Trends zu starten. Hier bieten sich Slogans und Hashtags an, um diesen Trends ein Motto zu bieten. Doch das Risiko besteht darin, dass die User das Motto nehmen, um ihre eigenen Anliegen im Social Media Strom zu platzieren. Dieses könnte dann eines der o.g. Risiko-Themen sein. Sollten dieses noch mehr Menschen so sehen, könnte hier ein die Reputation (noch mehr) gefährdender Trend entstehen, der so ganz und gar nicht gewollt war. … Oops!

Und DEN Flaschengeist bekommt ein Social Media Team dann nur sehr schwer wieder in die Flasche zurück. Die New Yorker Polizei, die Berliner Verkehrsbetriebe uvm. haben dieses leidvoll erfahren müssen.

Also ein wenig Vorsicht, wenn der Trend kommt.