Zu viel vorgenommen?

Ein guter Plan muss sein

An vielen Stellen hatte ich schon darauf  hingewiesen, dass ein Kernbestandteil für den Erfolg in Social Media der Redaktionsplan ist. Also die Klärung der folgenden Punkte:

  • Welche Themenfelder sollen bedient werden?
  • Welche Inhalte sollen gepostet werden?
  • Über welche Kanäle soll gepostet werden?
  • Wie sollen die Inhalte medial aufbereitet werden?
  • In welchen Abständen soll gepostet werden?
  • uvm.

Allerdings ist es schon wichtig, dass für die Erfüllung des Plans auch genug Ressourcen bereit stehen. Das sind ohne Zweifel die Menschen, welche den Plan umsetzen sollen. Aber es braucht auch genügend Inhalte, die im Rahmen der Redaktion bearbeitet und publiziert werden. Wer dann noch die Inhalte besonders aufbereiten möchte als Bild, Video, Infografik o.a., der braucht auch Budget oder händisches Geschick, die Ideen auch umzusetzen. Da die natürliche Sichtbarkeit teilweise zurückgedreht wurde und zusätzlich die eigenen Inhalte mit immer mehr anderen Inhalten um die Aufmerksamkeit der Leser bzw. Besucher konkurrieren, braucht es die werbliche Unterstützung. Das ist traurig, aber kaum zu ändern.

An alles gedacht?

Dann kann ja nichts mehr schief gehen. Und wenn doch? Woran lang es?

Ob Leichtsinn oder Größenwahn, Projekte den Möglichkeiten anpassen.

Ob Leichtsinn oder Größenwahn, Projekte den Möglichkeiten anpassen.

Besondere Vorkommnisse oder andere Einflussfaktoren können den Plan zunichte machen. In der Konsequenz bedeutet dieses einen Zeitpunkt, wenn der es in den Sozialen Kanälen nicht rund läuft.

Wenn der Plan in der Realität hakt

Selbst wenn es die Redakteure und Social Media wie Community Manager es ganz hervorragend machen, kann es doch zu dem Fall kommen, dass es nicht ganz rund läuft. Hier sind unterschiedliche Gründe möglich. Neben äußeren Faktoren ist es aber die Dimension des Päckchens. Denn Social Media ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Und jedes Gramm mehr Themen, Berichte und Arbeitsaufwand, kann in der Strecke schon zu Ermüdungserscheinungen bei den Beteiligten führen.

Dann gibt es aber immer noch eine Reihe von Möglichkeiten:

Abspecken

Einfach mal schauen, welche Inhalte was bringen und welche nicht. Und selbst wenn dabei auch von einem selbst sehr geliebte Themen auf die “schwarze Liste” kommen. Abschalten! Seid konsequent und entlastet Euch, von unnötigem Ballast. Dann sollte sich der Rest auch wieder leichter schultern lassen.

Team ergänzen

Bei dem 7/24 Charakter von Social Media kann es bei der Crew im Redaktionsteam schon zu Ermüdungserscheinungen kommen. Das kann durchaus durch “frisches Blut” für das Team ausgeglichen werden. Hier können neue Ideen und frische Gedanken sowie andere Perspektiven einen Pusch geben. Dann kann auch einen stark standardisierten Redaktionsplan wieder auffrischen.

Pause

Ja, auch das geht. Wer den Mut hat, der kündigt eine solche Pause an. Eine kleine Schaffenspause kann nicht nur Verständnis beim Publikum bringen, sondern auch auch Neugier bringen, wenn etwas “Neues” angekündigt wird. Manchmal ist es auch einfacher im Labor etwas konsequent vorzubereiten, als es unter Volllast mitten im Alltagsgeschehen mit zu verwursten. Und hier kann nicht nur die Pause helfen, sondern gerade der Reiz des Neuen.

Wer hat noch eine Idee?

Nicht unterkriegen lassen, sondern einfach mal durchschnaufen.